Tag 12 – Pacific City

Der Campingplatz in Cannon Beach war einer der besten derweil. Von der Stadt selbst betrieben, sa├čen wir beim Lagerfeuer. Eigentlich wollten wir essen gehen, aber das h├Ątte zeitlich mit dem Lagerfeuer nicht gepasst. Und essen gehen ist auch kostspielig in Amerika. Wobei auch der Einkauf im Supermarkt nicht besonders g├╝nstig ist. Da kann der Deutsche sehr gl├╝cklich sein. Gef├╝hlt kostet hier alles das Doppelte. Ein normaler Einkauf kann hier schon bei 100 $ liegen.

M├Âglich war dieser entspannte Tag eigentlich nur, weil wir am Strand von Cannon Beach gemerkt haben, dass hier ein wundersch├Âner Ort zu sehen ist. Denn der Ort selbst war im Gegensatz zu anderen Orten besuchenswert.

Sogar das Internet war zu gebrauchen. Das ist nicht immer so. Auch auf Campingpl├Ątzen ist moderne Technik noch nicht angekommen.

Von Cannon Beach ging es also s├╝dw├Ąrts weiter an der Pazifikk├╝ste. Mancherorts ist es sehr sch├Ân, manchmal lohnt es sich allerdings einfach nur durchzufahren. Im Reisef├╝hrer sind viele Orte kurz und knapp beschrieben. Denn dort gibt es nichts Sehensw├╝rdiges.

In Geribaldi oder wie auch immer der Ort denn hie├č, war das gut zu sehen. Weil Vater seine Postkarte wegbringen wollte, stoppte ich am Stra├čenrand. Als ich dann alleine war, entdeckte ich einen ├Âffentlichen Parkplatz.

Da stellte ich das Wohnmobil ab und entdecke eine alte Dampflokomotive der Pacific Union. Gegen├╝ber jedoch noch ein etwas modernerer Zug. Mit Kamera ausger├╝stet suchte ich mir Motive. Das war auch schon alles in diesem Ort.

Weiter ging es entlang der K├╝ste. Ab und zu gehen von der US-101 kleine Scenic Drives ab. So auch die Three Capes Snenic Route. Dort konnte ich erneut meine Drohne fliegen lassen. Mit ein bisschen ├ťbung bekomme ich irgendwann noch ein gutes Video erstellt ­čśë

Gef├╝hlt ging es eigentlich nur einen halben Tag ├╝ber den Asphalt. Wir sind auch schon deutlich l├Ąngere Strecken gefahren. Vom Meer zogen Nebel oder Wolken ├╝ber das Land. Die Sicht war nicht mehr weit und wie am Vortag suchten wir uns sehr fr├╝h einen Campingplatz. Wir waren in Pacific City.

Mit 53$ wirklich kein Schnapper. Und das WLAN brach st├Ąndig zusammen. Auf dem Campingplatz hoppelten ├╝berall Kaninchen oder Hasen. Der Unterschied ist mir nicht bekannt. Aber die Idee ist gut, denn so spart man sich den Rasenm├Ąher.

Ein kleiner Spaziergang durch den dichten Nebel Richtung Wellenrauschen entpuppte sich als die Entdeckung einer der Surferstr├Ąnde. Woran ich das erkannt habe? Weil hier Leute im dichten Nebel trotzdem surften. Das erkl├Ąrte wohl auch den hohen Preis f├╝r den Platz. Zumal der Platz keine 5 Minuten vom Strand entfernt ist. Im Sommer l├Ąsst es sich hier bestimmt sehr gut leben. Direkt am Strand ist auch die Pelican Brewery. Eher zuf├Ąllig haben wir uns dort reinverirrt. Ein Tisch war frei und im Eingang warteten Leute im Fan-Shop.

Als wir sa├čen, fragte gleich eine Bedienung, ob wir reserviert haben. Ich hatte das im Gef├╝hl. Nat├╝rlich nicht. Wir haben uns dann an den Tresen gesetzt und ich habe einen Tester-Tray bestellt. 7 kleine Bierproben. Und dabei versuchte ich Baseball zu erkl├Ąren. Hat aber nicht wirklich gut geklappt. Erschlossen haben sich mir die Regeln nicht. Zur├╝ck zum Bier. Die unterschiedlichen Biere wurden alle hier gebraut und haben national und international diverse Preise abger├Ąumt. Becks, Holsten, Astra und Co sind out, denn auch in Deutschland ist der Trend der Micro-Brewerys angekommen.

Das Bier letzte Bier war schlecht, wobei es geschmacklich das beste Bier war. Ich habe dann noch schnell gekocht und legte mich mit leichten Kopfschmerzen ins Bett. An mehr kann ich mich an dem Tag nicht erinnern. Auch die Bilder der Kamera deuten auf keinerlei interessante Orte hin.

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