Tag 22 – Pfeiffer Beach

Weit waren wir an diesem Tag nicht gekommen. Nach dem Aufstehen ging es zum Strand. Während mein Beifahrer am feinen Kiesstrand in der Sonne schlummerte, habe ich mich mit meinem Team für das große Event in Hamburg unterhalten. Ca. 2-3 Stunden dauerte dies.

Anschließend fuhren wir weiter. Im Pfeiffer-Big-Sur State Park hielten wir kurz an, um unser Abwasser hier zulassen. Wir hatten uns darauf geeinigt eine kleine Wanderung zu unternehmen. Wir fuhren also weiter und suchten den Pfeiffer Beach. Kein Wegweiser war zu finden. Also musste Google Maps uns helfen. Umdrehen. Dann die nächste links. Halt. Hier ging es nicht weiter. Keine RV oder Motorhomes. Also entschieden wir uns für den Fußweg. 2 Meilen (3,22 km) ging es bergab. Autos fuhren uns entgegen oder in unsere Richtung bergab.

Am State Park Häuschen angekommen, erschreckten wir den Park Ranger, weil er wohl selten Wanderer begrüßt. Er brabbelte im schnellen Englisch was von „purple beach“ und „nice“. Am Strand habe ich erst verstanden, was seine Worte bedeuten sollten. Große Felsen standen in der Brandung und die Wellen zerschlugen sich.

Die Sonne hing schon etwas niedriger. Schuhe aus und durchs kalte Wasser ging es wenige Meter am Pazifikstrand entlang. Vereinzelt konnte man hier den Strand tatsächlich in leichter lila Färbung bestaunen. Für einen romantischen Sonnenuntergang ist dieser Strand sehr zu empfehlen, doch leider darf man hier nur bis zum Sunset stehen.

Wir machten uns auf den Weg bergauf. Noch ein paar Kurven an der Küste. Dass wir hier noch einen RV Park im Hellen finden würden, haben wir uns schon mittags abgeschminkt. Wir entschieden uns für eine Parkbucht an der Steilküste. Von hier aus beobachteten wir den Sonnenuntergang und aßen Chili zu Abend.

Wir studierten die Karte und stellten etwas schönes fest. Die noch viel befahrene CA1 war die heutige Nacht von 22:00 bis 6:00 weiter südlich gesperrt. Es sollte also eine einsame Nacht an der pazifischen Steilküste werden. Ein späterer Blick aus dem Wohnmobil zeigte den Mond, wie er das Wohnmobil anleuchtete. Leichte Wolken hingen am Sternenzelt. Es war ruhig und warm. Was will man mehr?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.